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Willkommen in Schönbrunn

Schönbrunn, gelegen am westlichen Ausläufer des Lausitzer Berglandes, ist ein kleines Dorf am Rande der Oberlausitz. Die Siedlungsform wird Waldhufendorf genannt und breitete sich aus dem Schwarzwald kommend im Laufe der Jahrhunderte bis nach Ostsachsen aus. Die Häuser reihen sich entlang der Straße, während sich der Grundbesitz hinter den Häusern in die Flur erstreckt. Früher eine eigenständige Gemeinde, wurde Schönbrunn 1994 nach Bischofswerda eingemeindet. Der Ort, eingebettet in ein Tal, das im Südwesten vom Butterberg und im Nordosten vom Pohlaer Berg begrenzt wird, ist geprägt von Landwirtschaft und kleinen Handwerks- und Gewerbebetrieben. Schönbrunn besteht aus mehreren Ortsteilen. Einem großen Teil auf Oberlausitzer und einen kleineren auf Meißner Seite, sowie den Ortsteilen Neu-Schönbrunn und Kynitzsch mit Schliefermühle. Erst im 20. Jahrhundert kam es zur Vereinigung aller Ortsteile. Seitdem trägt unser Ort den amtlichen Namen Schönbrunn / Lausitz.


Vorstellung des Ortsentwicklungsplans

Am 10.12.2019 fand im Vereinsraum der Kegelhalle eine Bürgerversammlung statt, in der durch Frau Katrin Hartmann und Herrn Patrick Anders vom Planungsbüro Schubert der erarbeitete Ortsentwicklungsplan vorgestellt und erläutert wurde.

Als Grundlage diente die Bevölkerungsentwicklung seit 1990. Zur Beurteilung der Aussichten und der damit verbundenen möglichen Entwicklung des Orts wurde eine sogenannte SWOT-Analyse erstellt. Dies ist ein Begriff aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. An Hand verschiedener Themenfelder wie Demografie, Soziales, Wirtschaft, Ortsbild wurden die Stärken und Schwächen der derzeitigen Ortssituation durch das Planungsbüro herausgearbeitet.
Herr Anders erläuterte eingehend das Ergebnis. Nachdem die aktuelle Situation aufgezeigt wurde, ging es darum, Ziele für die weitere Entwicklung des Orts zu definieren. Dabei wurden Chancen auf Grund der vorhandenen Stärken und Risiken mit Blick auf die Schwächen erarbeitet. Um einen Zeitraum für die Veränderungen vorzugeben, wurde alles mit Prioritäten verbunden.

Einen besonderen Platz während der Präsentation nahm der Kindergarten ein. Zuerst ging es um die Frage, ob der bestehende Kindergarten saniert oder neu gebaut werden soll. Frau Hartmann, die das Projekt Kindergarten bearbeitet hatte, empfiehlt nach Abwägung aller Für und Wider einen Neubau. Die Nachfrage, ob denn der Kindergarten überhaupt von der Stadt weiter betrieben würde, wurde mit einem eindeutigen Ja beantwortet. Es gehe dabei nicht um das Ob, sondern das Wie. Für einen Neubau kämen zwei Grundstücke in Betracht. Es bestünde die Möglichkeit unterhalb des jetzigen Standorts oder oberhalb der Eigenheime einen Neubau zu errichten.
Die Analyse beschreibt den derzeigigen Stand. Die Kapazität beträgt 36 Plätze. Des Weiteren sind im Objekt ein Jugendclub und ein Friseurgeschäft vorhanden. Die Lage abseits von Verkehr und in der Nähe des Butterbergs wird als Alleinstellungsmerkmal anerkannt. Leider befindet sich das Gebäude in schlechtem Zustand. Feuchteschäden, Rissbildung, veraltetete Haustechnik, sanierungsbedürftiges Dach und nicht mehr zeitgemäßer Zuschnitt der Kindergartenräume.
Für einen Neubau wurden zwei Konzepte vorgelegt. Beide beinhalten den Kindergarten mit einer Nutzfläche von 275 bis 300 m2, den Jugendclub, einen Dorfladen/Cafe/Begegnungstätte. Ein zusätzlicher Synergieeffekt wird durch die Nähe zum Rad- /Wanderwegenetz um den Butterberg erwartet.

Quelle Planungsbüro Schubert, Radeberg

Zum Ende der Präsentation wurden Handlungsempfehlungen gegeben.

Qelle Planungsbüro Schubert, Radeberg

  1. Qualifizierung von Fichtners Schanze. Es wird eine Verbesserung der Nutzung als Sport- und Spielstätte empfohlen. Dafür soll die Zufahrt saniert und ein Anschluss an das Abwassernetz hergestellt werden.
  2. Ein weiteres Beispiel wäre die Sanierung des Bürgersteigs im ganzen Ort.
  3. Bau eines Geh- und Radweges nach Bischofswerda und Burkau.
  4. Aktualisierung des Bebauungsplans.
  5. Die Entwicklung eines multifunktionalen Ortszentrums.
  6. Verbesserung der Bedingungen für die Freiwillige Feuerwehr.
  7. Verbesserung des Freizeitangebots für Kinder und Jugendliche.
  8. Verbesserung der Bedingungen zur Nutzung des ÖPNV. Hierbei sind bereits die ersten Ergebnisse sichtbar.
  9. Erhalt der Dorfteiche.
  10. Erhalt der Kegelhalle als sozialen Treffpunkt.
  11. Widmung von Erschließungsstraßen und -wegen.
  12. Energieeffiziente Erneuerung der Straßenbeleuchtung.
  13. Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur.

Im Bild sind noch mal alle Projekte angezeigt.